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Ein kleines Päckchen kann so viel Freude auslösen. Der Johanniter-Weihnachtstrucker bringt Hilfspakete zu bedürftigen Menschen nach Südosteuropa. Sie enthalten Grundnahrungsmittel und Hygieneartikel. @Titelbild der Facebook-Seite www.facebook.com/JohanniterWeihnachtstrucker
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Die ersten Johanniter-Weihnachtstrucker sind angekommen

Wunstorf – Zum ersten Mal haben sich die Johanniter aus dem Regionalverband Niedersachsen Mitte an der Hilfsaktion „Johanniter Weihnachtstrucker“ beteiligt – unter Federführung des Ortsverbandes Wunstorf-Steinhuder Meer.

Insgesamt konnten die Helfer 431 Geschenke aus den Ortsverbänden Landesbergen und Wunstorf, dem Nordhannoverschen Ortsverband in Langenhagen und mehreren Johanniter-Einrichtungen aus Hannover und Wunstorf mit auf den Weg schicken, dazu kamen 173 Pakete aus dem Regionalverband Harz-Heide. Außerdem spendeten viele Bürger Päckchen. So herrschte am zweiten Weihnachtsfeiertag in Landshut Ausnahmezustand – allerdings einer der erfreulichen Art. In der Altstadt versammelten sich 45 Sattelschlepper der Johanniter-Weihnachtstrucker. Nach ihrer feierlichen Verabschiedung starteten die ehrenamtlichen Fahrer und Helfer unter dem Jubel von Hunderten Zuschauern in Richtung Albanien, Bosnien und Herzegowina, Rumänien und erstmals in die Ukraine. Dort werden sie im Lauf von fünf Tagen fast 55.000 gespendete Hilfspakete an notleidende Menschen verteilen. Die ersten Lkw sind bereits angekommen und die Helfer konnten sich über die ersten strahlenden Gesichter beim Verschenken freuen.

Die rund 120 ehrenamtlichen Brummifahrer, Helferinnen und Helfer der Johanniter-Weihnachtstrucker wurden von Andreas Hautmann, Mitglied des Landesvorstandes Bayern der Johanniter-Unfall-Hilfe e.V. und Landshut Oberbürgermeister Alexander Putz in der Altstadt empfangen. Hunderte Besucher hatten es sich nicht nehmen lassen, dem Spektakel beizuwohnen. Die beeindruckende Parade der Sattelschlepper in ihrer weihnachtlichen Mission sorgte bei Jung und Alt für leuchtende Augen.

Nachdem Pfarrer Lorenz von Campenhausen und Weihbischof Bernhard Haßlberger den Reisenden einen ökumenischen Segen gespendet hatten, ging die Reise los. Unter lautem Hupen machten sich die Brummis und ihre Begleitfahrzeuge auf den mehrere Tausend Kilometer langen Weg Richtung Albanien, Bosnien-Herzegowina und Nord- und Zentral-Rumänien sowie in die Ukraine. Dort werden die engagierten Helfer mehrere hundert Verteilstellen in Kleinstädten und Dörfern anfahren, darunter Schulen und Waisenheime, Wohnheime für Menschen mit Behinderung, Kirchengemeinden, Armenküchen oder Roma-Siedlungen, und die Tausende von Pakete an sozial schwache und kinderreiche Familien, Waisen, Kindergarten- und Schulkinder, Senioren, Menschen mit Behinderung verteilen.

„Die Begegnungen geben auch uns sehr viel, denn trotz ihrer teils erschütternden Lebensumstände sind die Menschen unglaublich herzlich. Es ist unbeschreiblich schön zu erleben, wie man das Leben von Familien und Kindern mit ganz einfachen Mitteln ein kleines bisschen besser machen kann“, erzählt einer der Johanniter-Fahrer am Rande der Verabschiedung in Landshut.

WCN/kg

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