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Wir sagen dem Sommer Lebewohl - am 22. September 2017 ist kalendarischer Herbstbeginn @wetteronline
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Wie wird das Herbstwetter?

Wunstorf – Am 22. September 2017 ist es soweit: Der kalendarische Herbstbeginn läutet die dritte Jahreszeit ein.

Am 22. September 2017 ist es soweit: Der kalendarische Herbstbeginn läutet die dritte Jahreszeit ein.
Und kaum ist der Sommer vorbei und das erste Laub von den Bäumen gefallen, möchten schon die
ersten Wissbegierigen alles über das Wetter der kommenden Monate erfahren.

Hoffnung auf einen goldenen Oktober
„Klar zum Thema Herbst ist vor allem eines: Die Sonne geht immer später auf und auch immer früher
unter, die Tage werden schnell kürzer“, erklärt Matthias Habel, Pressesprecher und Meteorologe bei
WetterOnline. „Entsprechend sinkt auch das Temperaturniveau. Wir müssen uns wohl oder übel vom
Sommer verabschieden!“ Allerdings können Schönwetterliebhaber auch in den kommenden Wochen
noch einmal auf sonnige und milde Wetterabschnitte hoffen. „Schöne Herbsttage wird es auch in
diesem Jahr geben. Ob sich der Altweibersommer jedoch als Eintagsfliege zeigt, uns mehrere milde und
sonnige Wochen bevorstehen oder ob wir sogar einen goldenen Oktober bekommen, kann zum jetzigen
Zeitpunkt niemand voraussagen“, weiß Wetterexperte Habel.
Und kaum ist der Sommer vorbei und das erste Laub von den Bäumen gefallen, möchten schon die
ersten Wissbegierigen alles über das Wetter der kommenden Monate erfahren.

Kalendarischer Herbstbeginn
Der kalendarische Herbstbeginn ist übrigens astronomisch definiert und fällt auf den Tag, an dem die
Sonne den Himmelsäquator in Richtung Südhalbkugel überquert. Tag und Nacht sind dann überall auf
der Erde etwa gleich lang. Dieser Zeitraum wird „Tag- und Nacht-Gleiche“ genannt. Auf der
Nordhalbkugel beginnt somit der Herbst, auf der Südhalbkugel der Frühling. In den darauffolgenden
Wochen werden die hellen Abschnitte des Tages in Deutschland deutlich kürzer. Im Dezember beträgt
die Tageslänge in Berlin dann beispielsweise nur noch etwa 7,5 Stunden, fast 10 Stunden weniger als
noch im Juni.

Die Wetterberechnung unterliegt dem Chaos-Prinzip
Warum es jetzt noch keine genaueren Herbstprognosen geben kann, erklärt Matthias Habel:
„Zweifelhafte Wetterpropheten lassen uns gerne glauben, dass sich das Wetter über viele Wochen oder
gar Monate vorhersagen lässt. Dem muss ich entschieden widersprechen!“ Wetterprognosen basieren
auf den Berechnungen von Wettermodellen, die die Wirklichkeit stark vereinfachen und nicht komplett
abbilden können. „Letztlich unterliegt das Wetter dem Chaos-Prinzip: Kleine Änderungen irgendwo auf
der Erde können die Prognosen in eine gegensätzliche Richtung lenken“, so Habel. Je weiter eine
Wettervorhersage in die Zukunft reicht, desto unsicherer ist sie daher. „Gute Prognosen können heute
für etwa sieben Tage abgegeben werden. Alles darüber hinaus sind nur grobe Tendenzen, aber keine
sicheren Prognosen“, weiß der Meteorologe Matthias Habel.

Wer an genauen Prognosen über das Herbstwetter interessiert ist, kann sich regelmäßig über
www.wetteronline.de auf dem aktuellen Stand halten. Auch die WetterOnline-App oder die
Benachrichtigung via WhatsApp zeigt von unterwegs oder zu Hause, ob, wann und wie lange sich der
goldene Herbst bei uns blicken lässt.